Ich verstehe gar nicht, warum in Deutschland immer noch eine solche Antipathie gegen die Hollaender herrscht, wenn es um Fussball geht.
Und dass sie existiert, beweisen all die Schmaeh - Hohn - und Schadenfreude - gespickten Fotos, Homepages, Artikel und sonstwas ueber Holland bzw. die Niederlande.
Ist es nicht an der Zeit, einen neuen "Gegener" auszuwaehlen?
Wie waere es mit den Italienern?
Da sind "wir" doch auf dem besten Wege!!
Bei
marche-romagna hat man es geschafft, den mittlerweile beruehmten Originaltext der Glosse "Eingeoelt und angeschmiert" zu erhalten. Ein Artikel, den Verfasser "Achilles" mittlerweile aufgrund der geradezu unglaublichen Reaktionen aus Italien revidieren musste.
"Achilles’ Spezial: “Eingeölt und angeschmiert”
Der italienische Mann, nennen wir in Luigi Forello, ist eine parasitäre Lebensform. Er ist nicht in der Lage, ohne fremde Hilfe zu überleben. Irgendwo saugt er sich immer fest. Und dann lässt er sich fallen. Gern auch auf dem Fußballplatz. Luigi Forello ist fortgesetzt damit beschäftigt, seine Hilflosigkeit zu zeigen. Das fängt schon beim Namen an. Wer nicht Luigi heißt, hört auf “Andrea” oder “Luca”.
Luigis vorrangiges Lebensziel ist das Vermeiden von Anstrengung. Liebstes Wirtstier ist “La Mama”, seine großbrüstige Erzeugerin, die ihm seine halbseidenen Socken wäscht und jeden Tag Nudeln kocht, mit dick Soße drauf. Wenn er ungefähr 30 Jahre alt ist, wechselt der italienische Mann die Köchin. Er heiratet, um sich fortzupflanzen. Die Folgen sind grausam. Eine ehemals strahlend schöne Italienerin verwandelt sich binnen weniger Monate in eine breithüftige Küchenmaschine – eine neue Mama. Das ist ihm aber egal, denn Luigi ist mit der Teilnahme an einem Autokorso beschäftigt, sofern sein klappriger Fiat es bis dahin schafft.
Zum Essen ist er aber wieder da.
Beim Sport ist unser Luigi besonders tückisch, wie man jedes Jahr millionenfach an den Stränden der Adria beobachten kann. Er braucht Stunden, um seinen schmächtigen Körper und das Haupthaar einzuölen, seinen Rücken von Fellresten zu befreien und sein wenig spektakuläres Gemächt in eine viel zu enge Badehose zu stopfen. Dann stolziert er stundenlang umher, um schließlich maximal fünf Minuten beim Strandfußball mitzumachen. Er springt wie ein Wahnsinniger umher, imitiert brüllend Gesten, die er im Fernsehen gesehen hat, trifft den Ball höchst selten, die Knochen der anderen dafür umso härter.
Weil er schnell erschöpft ist, genügt ihm die leiseste Berührung eines Gegners, um melodramatisch zu Boden zu gehen. Noch im Stürzen wirft er einen Blick ringsum, ob im Publikum genügend Menschen sind, insbesondere Frauen, die ihn bemitleiden und wieder aufpäppeln. Schmachtende Blicke deutscher Urlauberinnen sind die Lebensgrundlage des italienischen Mannes.
Insofern geschah gestern nicht Ungewöhnliches. Fabio Grosso fiel im Strafraum und grinste noch im Fallen. Der nicht minder ölige Francesco Totti verwandelte dann den Elfmeter gegen Australien. Danach lutschte er am Daumen. Das ist normal bei italienischen Männern. Es war wie immer.
Am Freitag werden die kickenden Holzfäller aus der Ukraine eingeölt und angeschmiert. So schlawinern sich die Italiener mal wieder bis ins Halbfinale. Dann, liebe Luigis, ist allerdings Feierabend. Wir haben da noch ein paar Rechnungen vom letzten Italien-Urlaub offen. Zugegeben, ein sehr bissiger Artikel. Von daher gehen die Meinungen auch ausserhalb Italiens stark auseinander.
Waehrend einige sagen "...so muss Satire sein", behaupten andere, dass er "....ein voelliger Griff ins Klo" war.
Fakt ist: Die Gemueter sind aufgeheizt.
Und die italienische Presse ist bestimmt nicht die harmloseste Schnullertruppe der Welt.
Bleibt abzuwarten, ob wir nach dem morgigen Halbfinale Deutschland - Italien wieder einen Videobeweis brauchen, weil der Eine oder Andere seinen angestauten Zorn nicht im Griff hat.
Zeigen "wir" es den Italienern doch einfach auf dem Platz!
Denn "wir" sind Papst, wenn auch mit einem Kaiser an der Spitze.
Die Hand Gottes kann auch nicht mehr eingreifen - mit oder ohne Eintrittskarte fuer unerwueschte Freunde.