FIFA unternimm etwas!

 

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Coupe de Boule - Das Video

Naja, da isses nun. Nach all dem, was mittlerweile so durchs Cyberspace geistert, ist dies vielleicht nicht so der Renner.
Weder das Video noch der Song.
"Kopfstoss", "Cabezazo" - wie auch immer, Zinedine "Zizou" Zidane hat irgendwie doch einen grossen Abgang bekommen.

15.7.06 04:50


Zizou Zinedine Zidane - das Video

Der Abschied, der Ausraster.
Im Finale der WM 2006 in Deutschland - ausgetragen zwischen Italien und Frankreich - zeigte sich Zinedine Zidane von einer Seite, die wir von ihm nicht kennen.
Was fuer ein Abgang von der internationalen Nicht-Club-Buehne!

10.7.06 04:42


6.7.06 01:13


Deutschland - Italien, das Video

Darf natuerlich nicht fehlen. In der Nachbetrachtung bei ruhigen Nerven faellt nochmal auf, was fuer einen Gluecksschuss Grosso da ablieferte.
Von Podolskis vergebenen Chancen nicht zu reden. Schade!
Und Glueckwunsch an Italien!!

5.7.06 21:52


Generationenwechsel gelungen

Nun kennen wir sie also, die neuen Gesichter.
Und wissen sie auch ein wenig besser einzuschaetzen.
Gerade wir, die wir nicht jedes Wochenende die Bundesliga live verfolgen koennen.

Hart kritisiert wurde er, der Juegen Klinsmann.
Waehrend der Emotionen des heutigen Spiels sagte der (eigentlich ein Dummbatz-) mexikanische Reporter: "Egal, egal...seht Euch dieses Publikum an!! Jetzt kann der Klinsmann auch nach Honolulu ziehen, keiner wird´s ihm uebelnehmen!"

Sympathie - Sympathie auf allen Ebenen, das ist es, was in alle Welt uebertragen wurde. Und voll des Lobes ist die Welt; ueber die Organisation und ueber die Deutschen an sich. Und so etwas tut gut in einer Zeit der Vorurteile.

"Wir" waren im Halbfinale!!!!
Wer hatte ernsthaft daran geglaubt vor dem Turnier?
Und berechtigt waren "wir" dort!!!
In der Statistik haben wir gar gegenueber Brasilien aufgeholt!!!

Der deutsche Fussball ist dort, wo er hingehoert, da gibt es fuer mich keine Frage.
Eine junge Mannschaft, die sich mittlerweile zusammengerauft hat - und von einem Betreuerstab zusammengefuehrt wurde und die etwas leisten kann. Vor der fussballerischen Zukunft Deutschlands brauchen wir keine Bange haben.

Und schoooeeeene Dinge durften wir miterleben. Herzerfrischende, herzerweichende und herzinfarktfoerdernde.
Lehmanns gehaltene Elfmeter; was kann eine WM fuer die eigenen Fans mehr bieten?
Lahm - der heute fuer mich das Spiel seines Lebens gemacht hat!!!! Bravo!!
Odonkor - der Neuville beim Flitzen noch uebertrifft!
Podolskis Faehigkeiten vor dem Tor - von Klose gar nicht zu reden!!!
Ich koennte noch eine Weile so weitermachen.

Klar, der Schweinsteiger ist noch ein wenig zu verspielt, der hat sich fuer meinen Geschmack insgesamt gesehen zu oft verzappelt, aber er ist noch jung und wird das schon abstellen.

Diese Generation, die Deutschland bei der WM 2006 wuerdig vertreten hat, koennte eine grosse werden. Davon bin ich ueberzeugt!

Natuerlich haette auch ich sie gern im Finale gesehen, aber das sollte nicht sein. So einfach ist Fussball manchmal.

Klar ist mir nach diesen Worten eins:
Es tut schon jetzt gar nicht mehr so weh!!!!

Danke, Jungs!!!
Danke, Trainerstab!!
Danke DFB fuers Festhalten an Klinsmann!!!
Danke Olli, fuer die fairness gegenueber Jens!!!!

Danke Deutschland fuer die Supermegaaffengeile Monsterstimmung, die bis zu mir uebern Teich in die Hoehle geschwappt ist - mit la óla habt Ihr mir selbige fast unter Wasser gesetzt.

Danke, Nikidas, fuer die herrlichen Klamotten incl. Schuhe, die wir praesentiert bekamen!!!

Danke.......jetzt hoer ich aber auf!

;-)
5.7.06 06:06


Public Viewing

Wenn die Deutschen Modebegriffe in einer fuer sie fremden Sprache kreieren, dann wird es oft lustig.
Siehe nur das mittlerweile international beruehmte "Handy", welches im Englischen als Substantiv nicht existiert.

Jetzt haben wir da etwas neues, naemlich das besagte "Public Viewing".
Ganz hart an der Grenze - sagte Brian sofort, als er es zum ersten Mal in seinen Gehoerkanal bekam.

Ich habe jetzt einmal die Probe aufs Exempel gemacht. Dazu bietet sich natuerlich die Googlemaschine hervorragend an, also habe ich sie gestartet.
Das Web durchsucht mit eingestelltem "Seiten auf Englisch".

Und siehe da, auf der ersten Ergebnisseite erschienen 3 Typen von Informationen:

1) Englischsprachige Seiten, die ueber WM-Veranstaltungen in Deutschland berichteten,
2) Deutschsprachige Seiten!!! und
3) englischsprachige Seiten ueber ein "public viewing" in Observatorien

Da hat also wohl mal wieder jemand einen Geistesblitz gehabt, der so helle nicht war. Als gelaeufigen Begriff im Englischen wuerde ich diesen Ausdruck jedenfalls nicht bezeichnen. "View" als Verb ist in der Anwendung sowieso nicht sehr haeufig (und das Verb muessen wir als Basis betrachten, dazu zwingt uns das "-ing" - auch wenn wir es in der deutschen Uebersetzung substantivieren wuerden, wie z.Bsp. das Essen, das Radfahren etc.) . Eher als Substantiv, im Sinne von "Ausblick".

Nun kann man aber nicht widersprechen, dass "view" als Verb existiert und auch Herr Langescheidt uebersetzt es mit "fernsehen". Also kann man das "public viewing" auch nicht als komplett fehlgeleiteten Begriff ansehen.

Abzuwarten bleibt, ob es sich als international ueblicher Begriff durchsetzen wird.
Hier in Mexiko dann wahrscheinlich ausgesprochen als:
Puhbliek Wiewink.
4.7.06 14:31


Italien - Deutschland, wie man die notwendige Spannung erzeugt

Ich verstehe gar nicht, warum in Deutschland immer noch eine solche Antipathie gegen die Hollaender herrscht, wenn es um Fussball geht.
Und dass sie existiert, beweisen all die Schmaeh - Hohn - und Schadenfreude - gespickten Fotos, Homepages, Artikel und sonstwas ueber Holland bzw. die Niederlande.

Ist es nicht an der Zeit, einen neuen "Gegener" auszuwaehlen?
Wie waere es mit den Italienern?
Da sind "wir" doch auf dem besten Wege!!

Bei marche-romagna hat man es geschafft, den mittlerweile beruehmten Originaltext der Glosse "Eingeoelt und angeschmiert" zu erhalten. Ein Artikel, den Verfasser "Achilles" mittlerweile aufgrund der geradezu unglaublichen Reaktionen aus Italien revidieren musste.

"Achilles’ Spezial: “Eingeölt und angeschmiert”

Der italienische Mann, nennen wir in Luigi Forello, ist eine parasitäre Lebensform. Er ist nicht in der Lage, ohne fremde Hilfe zu überleben. Irgendwo saugt er sich immer fest. Und dann lässt er sich fallen. Gern auch auf dem Fußballplatz. Luigi Forello ist fortgesetzt damit beschäftigt, seine Hilflosigkeit zu zeigen. Das fängt schon beim Namen an. Wer nicht Luigi heißt, hört auf “Andrea” oder “Luca”.


Luigis vorrangiges Lebensziel ist das Vermeiden von Anstrengung. Liebstes Wirtstier ist “La Mama”, seine großbrüstige Erzeugerin, die ihm seine halbseidenen Socken wäscht und jeden Tag Nudeln kocht, mit dick Soße drauf. Wenn er ungefähr 30 Jahre alt ist, wechselt der italienische Mann die Köchin. Er heiratet, um sich fortzupflanzen. Die Folgen sind grausam. Eine ehemals strahlend schöne Italienerin verwandelt sich binnen weniger Monate in eine breithüftige Küchenmaschine – eine neue Mama. Das ist ihm aber egal, denn Luigi ist mit der Teilnahme an einem Autokorso beschäftigt, sofern sein klappriger Fiat es bis dahin schafft.

Zum Essen ist er aber wieder da.


Beim Sport ist unser Luigi besonders tückisch, wie man jedes Jahr millionenfach an den Stränden der Adria beobachten kann. Er braucht Stunden, um seinen schmächtigen Körper und das Haupthaar einzuölen, seinen Rücken von Fellresten zu befreien und sein wenig spektakuläres Gemächt in eine viel zu enge Badehose zu stopfen. Dann stolziert er stundenlang umher, um schließlich maximal fünf Minuten beim Strandfußball mitzumachen. Er springt wie ein Wahnsinniger umher, imitiert brüllend Gesten, die er im Fernsehen gesehen hat, trifft den Ball höchst selten, die Knochen der anderen dafür umso härter.


Weil er schnell erschöpft ist, genügt ihm die leiseste Berührung eines Gegners, um melodramatisch zu Boden zu gehen. Noch im Stürzen wirft er einen Blick ringsum, ob im Publikum genügend Menschen sind, insbesondere Frauen, die ihn bemitleiden und wieder aufpäppeln. Schmachtende Blicke deutscher Urlauberinnen sind die Lebensgrundlage des italienischen Mannes.


Insofern geschah gestern nicht Ungewöhnliches. Fabio Grosso fiel im Strafraum und grinste noch im Fallen. Der nicht minder ölige Francesco Totti verwandelte dann den Elfmeter gegen Australien. Danach lutschte er am Daumen. Das ist normal bei italienischen Männern. Es war wie immer.

Am Freitag werden die kickenden Holzfäller aus der Ukraine eingeölt und angeschmiert. So schlawinern sich die Italiener mal wieder bis ins Halbfinale. Dann, liebe Luigis, ist allerdings Feierabend. Wir haben da noch ein paar Rechnungen vom letzten Italien-Urlaub offen.


Zugegeben, ein sehr bissiger Artikel. Von daher gehen die Meinungen auch ausserhalb Italiens stark auseinander.
Waehrend einige sagen "...so muss Satire sein", behaupten andere, dass er "....ein voelliger Griff ins Klo" war.

Fakt ist: Die Gemueter sind aufgeheizt.
Und die italienische Presse ist bestimmt nicht die harmloseste Schnullertruppe der Welt.

Bleibt abzuwarten, ob wir nach dem morgigen Halbfinale Deutschland - Italien wieder einen Videobeweis brauchen, weil der Eine oder Andere seinen angestauten Zorn nicht im Griff hat.

Zeigen "wir" es den Italienern doch einfach auf dem Platz!
Denn "wir" sind Papst, wenn auch mit einem Kaiser an der Spitze.
Die Hand Gottes kann auch nicht mehr eingreifen - mit oder ohne Eintrittskarte fuer unerwueschte Freunde.
3.7.06 23:31


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